Inhalte teilen

Das Internet ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Inhalte zu veröffentlichen und auch zu teilen. Besonders einfach ist dies über die Cloud möglich. Die Nutzerdaten sind aber auch für Unternehmen und Cyberkriminelle interessant, weshalb man auch auf Datensicherheit und Datenschutz achten sollte.

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Inhalte veröffentlichen

Während zu Beginn des Internets den Nutzerinnen und Nutzern nur vorgegebene Inhalte im Netz präsentiert wurden, ist es seit Web 2.0 möglich, eigene Texte, digitale Inhalte, Bilder oder Daten zu teilen.

Das ist sogar besonders einfach.

  1. Man loggt sich mit einem Internet-Browser bei seinem sozialen Netzwerk ein.
  2. Dann erstellt man eine Nachricht und fügt ein Bild ein.
  3. Am Schluss klickt man auf Veröffentlichen und Internetnutzerinnen und -Nutzer können diese Nachricht sehen.

Nicht alle werden die Nachricht sehen, aber wer und wie viele? Das hängt von den eigenen Privatsphäre-Einstellungen, sowie der Anzahl der eigenen Freunde ab, die die Nachricht nochmals teilen oder als bemerkenswert markieren (liken). Davon abhängig entscheidet dann in weiterer Folge ein Algorithmus, wie vielen und welchen fremden Personen diese Nachricht zusätzlich gezeigt wird. Wenn diese Empfängerinnen und Empfänger die Nachricht wieder weiterleiten, kann ein Schneeballeffekt auftreten und die Nachricht in seltenen Fällen an mehrere Millionen Menschen weitergeleitet werden.

Die technischen Abläufe im Hintergrund, die funktionieren müssen, damit eine Nachricht so einfach veröffentlicht werden kann, sind dafür etwas komplizierter.

Grafik zu Server-Client Kommunikation, mit Verbindungen eines Servers zu verschiedenen Endgeräten
Ein Server ist ein Computer, der dauerhaft im Internet erreichbar ist und Daten gespeichert hat. Clients können diese Daten – zum Beispiel Bilder oder Internetseiten – abfragen und darstellen.

Eine Veröffentlichung auf einem sozialen Netzwerk besteht aus mehreren technischen Schritten.


Bringe die Schritte bis hin zur Veröffentlichung in die richtige Reihenfolge!

1. Helga loggt sich ein und schreibt dann einen Text auf ihrem Handy und fügt ein Bild ein, sie klickt auf „Veröffentlichen“.
2. Damit ist es dann möglich, mit einer URL, also einer Internet-Adresse, den Server des sozialen Netzwerkanbieters zu finden. Eine Verbindung wird hergestellt und die Internetseite zum Einloggen wird heruntergeladen und am Handy angezeigt.
3. Ein Client-Computer, zum Beispiel das Handy von Helga, verbindet sich mit dem Router zu Hause bei Helga. Der Router stellt eine Verbindung zum Internet her.
4. Wenn sich Nutzerinnen oder Nutzer aus dieser Liste bei diesem sozialen Netzwerk später einloggen, dann werden der Text und das Bild an ihre Handys geschickt. Die Nachricht wird dort angezeigt, mit der Möglichkeit zu reagieren. Man kann zum Beispiel eine Antwort schreiben oder liken.
5. Der Server stellt jetzt eine Liste zusammen, welche Nutzer*innen die Nachricht sehen sollen. Das kann bei den verschiedenen sozialen Netzwerken sehr unterschiedlich sein. In der Liste sind viele der Freunde von Helga. Aber weil sie auf Veröffentlichen geklickt hat, können das auch Fremde.
6. Das Handy nimmt wieder Kontakt mit dem sozialen Netzwerkserver auf und schickt ein Datenpaket mit Text und Bild.

In diesem Vorgang sind viele verschiedene Computer beteiligt und alle müssen wissen, was zu tun ist.

Info für Lehrer*innen
Popup: Cloud-IA

Cloud-IA

Programmiere in dem Spiel Cloud-IA die Computer so, dass ein Foto von Helga per Messenger an ihren Freund geschickt wird. Löse dazu beide Teilaufgaben!

Ordne den Beschreibungen die richtigen Begriffe zu!

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Die gesuchte namee dient der kurzzeitigen Aufbewahrung von Lebensmitteln. Die Erreger vermehren sich langsamer, das Wachstum wird aber nicht gestoppt. Die Lagerung erfolgt bei ca. 4 °C.

Bravo, geschafft!

Begriff Definition

Die Cloud

Eine Cloud oder Cloud-Computing ist eine Internetdienstleistung für Nutzerinnen oder Nutzer, um sehr einfach Server-Anwendungen mieten zu können. Beispiele dafür sind:

  • Bilder speichern
  • verschiedene Daten und Dokumente speichern
  • von verschiedenen Orten zugleich an Dokumenten arbeiten
  • aufwändige Berechnungen (zum Beispiel Anfragen an eine künstliche Intelligenz)
Man sieht eine Darstellung der Cloud, in der Bilder von einem Bibliothekar „gelesen“ und dann eingeordnet werden.
In der Cloud können auch Bilder gespeichert werden.

Für die Nutzung einer Cloud benötigt man einen Internetzugang und man meldet sich über einen Browser an. Daten, die man in die Cloud hochlädt, befinden sich dann auf Servern, die der Clouddienst zur Verfügung stellt. Dadurch kann man auf große Speichermengen zurückgreifen.

Eine Besonderheit von Clouds ist, dass man den benötigten Speicherplatz oder die Rechenkapazität einstellen kann. Deshalb bezahlt man nur für das, was man braucht.



Info für Lehrer*innen
Popup: Cloud-IA 2

Cloud-IA 2

Erstelle im Spiel Cloud-IA ein Programm, das den verschiedenen beteiligten Computern sagt, was sie machen sollen, damit Tarik sein Foto in seiner Cloud speichert und Helga darauf Zugriff erhält. Löse alle drei Teilaufgaben!

Es gibt viele verschiedene Cloud-Anbieter. Oft kann man einen begrenzten Speicherplatz gratis verwenden. Wenn man mehr Speicherplatz benötigt, muss man dafür zahlen. Viele Gerätehersteller bieten mittlerweile eine eigene Cloud an, deren Zugang mit dem neuen Gerät mitgeliefert und automatisch verwendet wird.

In den Arbeitsblättern findet man eine spannende Aufgabe, bei der man als Klasse gemeinsam Daten sammeln und bearbeiten soll. Weitere Informationen zu den Themen Daten speichern und Cloud findet man in DGB 1, Seite 10 – Daten speichern.

Datensicherheit und Datenschutz

Jede Aktivität im Internet erzeugt Daten. Nutzerdaten sind für Unternehmen wertvoll, denn sie bedeuten Informationen über die Nutzer*innen und ihr Verhalten. Wenn sie in einem großen Ausmaß gesammelt und ausgewertet werden, können mit ihrer Hilfe Muster und Zusammenhänge gefunden und Wahrscheinlichkeiten berechnet werden, wie sich Nutzerinnen oder Nutzer in gewissen Situationen verhalten.

Man spricht bei diesen riesigen Datenmengen, die Menschen jeden Tag im Internet produzieren und die dann ausgewertet werden, von Big Data. In der Medizin können diese Datenmengen zum Beispiel dazu beitragen, dass man Therapien verbessert. Auf der anderen Seite können die Daten auch dazu verwendet werden, Werbung gezielt einzusetzen oder Personen politisch zu beeinflussen.

Man sieht, wie zwei große Augen aus einem Bildschirm starren und davor eine verdutzte Roboterfrau.
Big Data

Wenn man seine Daten und Bilder auf einem eigenen kleinen USB-Stick in seiner Hosentasche herumträgt, dann sind sie vor Missbrauch gut geschützt. Niemand kann darauf zugreifen, solange man den Stick nicht in den Computer steckt und Daten ins Internet verschickt.

Wenn man allerdings seine Bilder und Daten in einer Cloud speichern, über soziale Medien teilen oder gemeinsam über das Internet bearbeiten möchte, dann ist es wichtig, diese Daten möglichst gut zu schützen.

Sowohl beim Datenschutz als auch bei der Datensicherheit geht es um den sicheren Umgang mit Daten.

Trotzdem gibt es Bedeutungsunterschiede:

Bei der Datensicherheit geht es darum, den Verlust der Daten zu verhindern. Daten können verloren gehen, wenn zum Beispiel die Festplatte des eigenen Notebooks kaputt wird. Falls man die Daten auch woanders gesichert hat, zum Beispiel in einem Cloud-Speicher, dann erhöht das die Datensicherheit.

Allerdings vermindert das Speichern seiner Daten in einem Cloud-Speicher den Datenschutz, weil unter Umständen Unberechtigte darauf Zugriff erlangen können. Unter Datenschutz fallen alle Maßnahmen und Fragen, die die rechtmäßige Nutzung von Daten betreffen. Darunter fallen sowohl rechtliche Fragen, als auch technische Vorkehrungen, um einen Missbrauch der eigenen Daten zu verhindern.

Beispiele, um die Datensicherheit zu erhöhen:

  • Anlegen von Sicherheitskopien an unterschiedlichen Orten.
  • Vor jedem Löschvorgang von Daten nochmals überprüfen, ob man nicht unabsichtlich etwas falsches löscht.
  • regelmäßige Updates des Betriebssystems

Überlege, wie eine Datenschutzexpertin oder ein Datenschutzexperte folgende Maßnahmen beurteilen würde! Schätze, wie aufwändig die Maßnahme ist und wie sehr sich die Sicherheit erhöht!

Klicke in der Raster! Wie nah bist du an der Expertenmeinung? (Maximal 96 Punkte)

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Bravo, geschafft!

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(Die „richtige” Einordnung wurde von unseren Autor*innen mit ihrer Erfahrung geschätzt und ist damit zwar ein hilfreicher Vergleichswert, aber ohne Anspruch auf Wahrheit.)


Überlege: Wenn du die obere Aufgabe gemacht hast, betrachte die fertige Grafik! Versuche alleine durch die Anordnung der Punkte zu erkennen, welche Maßnahmen besonders vernünftig und welche zu aufwändig für ihre Wirkung sind! Klicke die drei Maßnahmen in der Grafik oben an, die du beachten möchtest, um deine Daten möglichst gut und effizient zu schützen!

Info für Lehrer*innen

Besprecht eure Auswahl in der Klasse!

Mehr Informationen, wie man seine Daten schützt, findet man in DGB 1, Seite 2 – Mein digitales Ich.

Hacks und Tricks

Backup erstellen

iPhone am Mac sichern

  1. iPhone und Mac mit einem Kabel verbinden.
  2. Im Mac-Finder links das iPhone auswählen.
  3. Oben im Finder-Fenster auf Allgemein klicken.
  4. „Erstelle ein Backup aller Daten deines iPhone auf diesem Mac“ wählen.
  5. „Lokales Backup verschlüsseln“ wählen.
  6. Auf „Backup jetzt erstellen“ klicken.

iPhone am PC sichern

  1. iPhone und Mac mit einem Kabel verbinden.
  2. In der App iTunes am PC auf iPhone oben links klicken.
  3. Auf Übersicht klicken.
  4. „Backup jetzt erstellen“ (unter Backups) wählen.
  5. „Lokales Backup verschlüsseln“ wählen.
  6. Passwort eingeben und auf „Passwort festlegen“ klicken.

Android-Handy bei Google sichern

  1. Einstellungen am Android-Smartphone öffnen.
  2. „Sichern und zurücksetzen” wählen.
  3. „Meine Daten sichern” auf „An” stellen.

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