Wirbeltiere und Wirbellose im Wasser

Wirbeltiere und wirbellose Tiere im Wasser umfassen eine hohe Biodiversität an aquatischen Organismen. Von fischartigen Wirbeltieren bis zu verschiedenen wirbellosen Tierstämmen wie Krebstieren, Weichtieren und Nesseltieren in marinen (Salzwasser-Lebensräume) und limnischen (Süßwasser-Lebensräume) Lebensräumen.

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Wirbeltiere im Wasser

Wirbeltiere im Wasser umfassen verschiedene Tiergruppen wie Fische, Amphibien, Wasservögel und im Wasser lebende Säugetiere. Sie besiedeln sowohl marine als auch limnische Lebensräume und bilden einen wichtigen Teil der aquatischen Tierwelt.

Wirbeltiere zeichnen sich durch ein Innenskelett mit Wirbelsäule aus. Die Atmung erfolgt je nach Tiergruppe über Kiemen, Lungen oder zusätzlich über die Haut. Viele im Wasser lebende Wirbeltiere besitzen zudem einen stromlinienförmigen Körper, der eine effiziente Fortbewegung im Wasser ermöglicht.

Skelette im Vergleich – welche Gemeinsamkeiten fallen dir auf?

Amphibien gehören zu den Wirbeltieren und besitzen ein Innenskelett. Eine Besonderheit ihres Skeletts ist, dass es sowohl an das Leben im Wasser als auch an das Leben an Land angepasst ist. Kräftige Hinterbeine und ein beweglicher Schultergürtel ermöglichen zum Beispiel das Springen und Schwimmen.

Lies dir die Beschreibung des Tieres genau durch! Ordne die Bilder anschließend richtig zu!

Wirbellose Tiere im Wasser

Zu den wirbellosen Tieren im Wasser gehören verschiedene Tiergruppen wie Krebstiere, Weichtiere, Insekten, Nesseltiere, Stachelhäuter und Würmer. Sie haben kein Rückgrat und kein Innenskelett. Viele besitzen stattdessen eine Schale oder ein Außenskelett, das ihren Körper schützt.

Krebstiere (z. B. Flusskrebse) haben einen harten Körper und gegliederte Beine. Sie atmen mit Kiemen.

Großer Wasserfloh
Mit ca. 5 mm zählt der Große Wasserfloh zu den größten Wasserflöhen Österreichs und ist eine wichtige Nahrungsquelle für andere Wassertiere.
Edelkrebs
Der Edelkrebs ist die größte heimische Krebsart. Männchen können bis zu 20 cm groß werden.
Wasserassel
Die Wasserassel ist eine kleine Krebstierart, die im Süßwasser lebt, sich von abgestorbenen Pflanzenresten ernährt und in Europa weit verbreitet ist.

Weichtiere (z. B. Muscheln oder Schnecken) haben einen weichen Körper und oft eine Schale. Sie bewegen sich mit einem muskulösen Fuß fort.

Große Teichmuschel
Die Große Teichmuschel, auch Schwanenmuschel genannt, ist mit 20 bis 25 cm die größte heimische Muschelart. Sie filtert Schwebstoffe und Algen aus dem Gewässer.
Spitzschlammschnecke
Wenn die Spitzschlammschnecke zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommt, entstehen kleine Luftbläschen, die manchmal als leises „Ploppen“ wahrnehmbar sind.

Viele Insekten leben zu Beginn ihres Lebens als Larven im Wasser und später als erwachsene Tiere an Land. Dabei verändern sie sich (Metamorphose).

Gelbrandkäfer
Der Gelbrandkäfer ist ein geschickter Jäger, der sogar kleine Fische und Kaulquappen fängt. Unter seinen Flügeln speichert er einen Luftvorrat, der ihm das Atmen unter Wasser ermöglicht.
Libellenlarve
Die Libellenlarve lebt mehrere Jahre im Wasser und fängt mit ihrer ausklappbaren Fangmaske Beute wie Kaulquappen und Insekten. Nach ihrer Entwicklung schlüpft die Libelle und jagt fliegend in der Nähe von Teichen, Seen und Bächen.

Nesseltiere wie Quallen haben einen weichen Körper und Fangarme mit Nesselzellen, mit denen sie ihre Beute fangen.

Grüne Hydra
Die Grüne Hydra ist ein winziger Süßwasserpolyp, der in österreichischen Gewässern vorkommt. Dank symbiotischer Algen gewinnt sie einen Teil ihrer Energie durch Photosynthese und lebt z. B. unter Seerosenblättern.
Feuerqualle
Die Feuerqualle kommt unter anderem in der Nord- und Ostsee vor und besitzt lange, mit Nesselzellen besetzte Tentakel, mit denen sie Beute fängt.
Seenelke
Die Seenelke sieht aus wie eine Blume, ist aber ein Nesseltier, das mit seinen Tentakeln kleine Beute fängt. Sie lebt an Felsen oder im Watt der Nordsee- und Atlantikküsten.

Stachelhäuter leben ausschließlich im Meer. Sie besitzen ein Kalkskelett mit stacheligen Fortsätzen.

Seestern
Fast alle Seesterne können verlorene Arme wieder nachwachsen lassen. Manche Arten können aus einem Arm einen ganzen neuen Körper bilden.
Seeigel
Seeigel bewegen sich mit kleinen Röhrenfüßchen fort und haften damit an Felsen. Mit ihrem Kauapparat („Laterne des Aristoteles“) weiden sie Algen ab.

Würmer haben einen langen, weichen Körper ohne Beine und leben oft im Schlamm am Gewässerboden.

Strudelwurm
Der Strudelwurm kann verlorene Körperteile erstaunlich gut regenerieren. Aus einem Teilstück kann sogar ein neuer Wurm entstehen.
Fadenwurm
Fadenwürmer sind extrem anpassungsfähig und kommen fast überall vor – im Boden, im Wasser und sogar als Parasiten in anderen Lebewesen.
Pferdeegel
Egel leben in stehenden oder langsam fließenden Gewässern wie Teichen, Seen und ruhigen Bächen. Sie ernähren sich von tierischem Blut oder kleinen Tieren.

Manche Tiere kriechen am Boden, andere schwimmen frei oder leben zwischen Wasserpflanzen. Wirbellose Tiere spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie vielen anderen Tieren als Nahrung dienen.

Der Strudelwurm hat erstaunliche Regenerationsfähigkeiten.
8. Wirbeltiere und Wirbellose im Wasser
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