Lebensraum Wasser im Überblick

Der Lebensraum Wasser bietet vielfältige Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere. Flüsse, Seen und Meere bieten unterschiedliche Lebensbedingungen und zeigen, wie stark Umweltfaktoren das Leben darin beeinflussen. Dieser Überblick zeigt die wichtigsten Merkmale und Zusammenhänge.

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Lebensraum Wasser im Überblick

Rund zwei Drittel unserer Erde bestehen aus Wasser, weshalb unser Planet auch als „Blauer Planet“ bezeichnet wird. Der Lebensraum Wasser umfasst alle Bereiche, in denen unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten im oder am Wasser leben. Dazu gehören Süß- und Salzwasser, oberflächennahe Zonen und tiefere Bereiche. Wasser bietet besondere Bedingungen wie Temperatur, Licht, Strömung, Sauerstoff- und Nährstoffgehalt, die bestimmen, welche Pflanzen und Tiere dort leben können.

die Erde vom Weltraum aus gesehen, als
   Kugel, die vor
   allem von Wasser bedeckt ist.
Blauer Planet – 70 % der Erde sind mit Wasser bedeckt.

Gewässerarten

Drehe die Erdkugel, um mehr über die verschiedenen Gewässerarten der Erde zu erfahren!

Uberschreuft

Long Text Lorem Ipsum Dolores, Dolares, Magier shenages. Mach mal hinne hier, du Sack! Ich brech gleich ab. Da denkt man, nonsense lässt sich leichter schreiben, als gerade Sätze. Aber scheiß doch die Wand an...

Gewässer lassen sich in stehende Gewässer, fließende Gewässer und große Salzwassergebiete einteilen. Zu den stehenden Gewässern gehören zum Beispiel Seen, Teiche, Weiher und Tümpel. Fließende Gewässer sind zum Beispiel Bäche, Flüsse und Ströme.

Traunsee
Donau - Schlögener Schlinge
Granitzenbach - Steiermark

Meere und Ozeane sind große Salzwassergebiete mit eigenen Strömungen. Meere zeigen ein Naturschauspiel, welches sich Gezeiten nennt.

Adriatisches Meer (Adria)
Gezeiten: Entstehung von Ebbe und Flut

Seen und Flüsse im Landesinneren nennt man auch Binnengewässer. Sie sind nicht mit dem Meer verbunden und führen Süßwasser. Eine weitere Gewässerart sind die Brackwassergebiete. Man findet sie an Flussmündungen oder in Küstenlagunen. Sie beinhalten eine Mischung aus Süß- und Salzwasser.

Seebad Binz, Ostsee - Brackwassergebiet: Die Ostsee ist relativ flach und fast abgeschlossen. Es strömt wenig Salzwasser aus dem Atlantik herein und es fließt Süßwasser von vielen Flüssen ein.

Stehende Gewässer

In stehenden Gewässern steht das Wasser weitgehend still. Es gibt eine Schichtung in Bezug auf Licht, Temperatur und Sauerstoff.

Es gibt natürliche und künstlich angelegte stehende Gewässer. Künstlich angelegte stehende Gewässer werden oft zur Energiegewinnung oder Fischzucht verwendet. Sie haben Zu- und Abflüsse.

Der Neusiedler See im Burgenland ist der größte See in Österreich. Er ist ein flacher Steppensee, der von einem Schilfgürtel umgeben ist.
Der Klopeiner See liegt in Kärnten und wird teilweise künstlich reguliert.

Lichtschichtung

Im oberen Bereich eines Sees ist das Wasser hell und gut beleuchtet, weil das Sonnenlicht tief genug eindringen kann. Dort wachsen viele Pflanzen und Algen. Je tiefer man kommt, desto dunkler wird es, bis schließlich kein Licht mehr vorhanden ist. In diesen dunklen Zonen können keine Pflanzen mehr leben.

Temperaturschichtung

Warmes Wasser ist leichter als kaltes Wasser. Deshalb liegt im Sommer oben eine warme Wasserschicht (Lichtzone). Darunter befindet sich eine Übergangsschicht (Sprungschicht), in der die Temperatur schnell abnimmt. Ganz unten liegt das kalte, schwere Tiefenwasser (Tiefenzone). Diese Schichtung bleibt stabil, solange sich das Wasser nicht durchmischt.

Stehende Gewässer frieren im Winter nicht vollständig zu. Sobald das Wasser 4°C erreicht, sinkt diese Schicht auf den Grund, weil Wasser bei dieser Temperatur die höchste Dichte erreicht.

Sauerstoffschichtung

Weil Pflanzen und Algen nur im hellen Oberflächenbereich leben, entsteht dort durch Fotosynthese viel Sauerstoff. Auch Wind mischt die oberen Wasserschichten gut durch. In der Tiefe dagegen gibt es wenig Sauerstoff, weil dort kaum Licht hinkommt und abgestorbene Pflanzenreste von Bakterien zersetzt werden – dabei wird Sauerstoff verbraucht.

Ordne die Merkmale richtig zu!

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Lichtzone:
Sprungzone:
Tiefenzone:

Fließende Gewässer

Fließende Gewässer sind Bäche, Flüsse und Ströme, in denen sich das Wasser ständig in eine Richtung bewegt. Diese Bewegung nennt man Strömung. Sie entsteht durch das Gefälle des Geländes: Wasser fließt immer von höher gelegenen Gebieten in tiefere. Die Strömung beeinflusst die Pflanzen- und Tierwelt.

Bäche sind klein, fließen oft schnell und sind sehr sauerstoffreich.
Flüsse sind groß und breit und haben unterschiedlich schnelle Strömungen.
Ströme sind sehr große, wasserreiche Flüsse, die oft mehrere Länder durchqueren und ins Meer münden.

Die Strömung beeinflusst die Tier- und Pflanzenwelt

Die Strömung ist der wichtigste Faktor in fließenden Gewässern. Sie bestimmt, welche Lebewesen dort leben können. Sie bestimmt den Sauerstoffgehalt. Je schneller die Strömung, desto reicher ist das Wasser an Sauerstoff. Sie beeinflusst den Boden. In Bächen findet man Kies, in Flüssen hingegen Schlamm oder Sand.

In starker Strömung können nur Pflanzen wachsen, die fest verwurzelt sind oder sich an Steinen festhalten. In langsam fließenden Bereichen gibt es mehr Unterwasserpflanzen und Schwimmpflanzen, weil das Wasser ruhiger ist.

Die langen Stängel des Flutenden Hahnenfußes (Ranunculus fluitans) fluten im Wasser. Er wurzelt trotz starker Strömung.
Die Wasserpest (Elodea) ist ganzjährig grün.
Das Gewöhnliche Quellmoos (Fontinalis antipyretica) gehört zu den unter Wasser lebenden Laubmoosen.

Tiere passen sich in vielfältiger Weise an die Strömung an. Typisch sind zum Beispiel ein stromlinienförmiger Körper, Krallen oder Saugnäpfe, um sich festzuhalten oder sie leben zwischen den Steinen, wo die Strömung schwächer ist.

In schnell fließenden Gewässern gibt es viel Sauerstoff, deshalb leben dort Tiere, die Sauerstoff lieben, wie zum Beispiel Forellen oder Steinfliegenlarven. In langsam fließenden Gewässern gibt es weniger Sauerstoff und man findet zum Beispiel auch Schnecken und Muscheln.

Steinfliegenlarven leben in Fließgewässern mit starker Strömung. Sie leben in sauberen Gewässern.
Die Posthornschnecke (Planorbarius corneus) gehört zu den Lungenwasserschnecken. Sie muss zum Atmen an die Oberfläche und lebt in langsam fließenden Gewässern.

Ozeane und Meere

Ozeane sind die größten zusammenhängenden Salzwassergebiete der Erde. Meere sind kleinere Rand- und Binnenmeere, die meist mit Ozeanen verbunden sind und oft am Rand der Kontinente liegen.

Eine versimpelte Form der Weltkarte, in der die sieben Kontinente der Erde in unterschiedlichen Farben und die fünf Ozeane abgebildet sind.
Es gibt fünf Ozeane auf unserem Planeten: Pazifischer Ozean (Pazifik), Atlantischer Ozean (Atlantik), Indischer Ozean (Indik), Arktischer Ozean (Nordpolarmeer), Antarktischer Ozean (Südlicher Ozean)

Ozeane und Meere liefern etwa 70 % des Sauerstoffs und beeinflussen das Klima der Erde. Sie nehmen Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf und transportieren Wärme durch die Meeresströmung. Der Salzgehalt ist in warmen und trockenen Gebieten höher als in der Nähe von Flussmündungen. Durchschnittlich liegt der Salzgehalt bei etwa 3,5 %.

Die Oberfläche ist immer in Bewegung. Grund für die Entstehung von Wellen sind der Wind, Erdbeben unter Wasser und die Gezeiten.

Lebenszonen

Das Meer wird in Lebenszonen eingeteilt: Küstenzone, offenes Meer und Tiefsee.

Ordne die Merkmale richtig zu!

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Küstenzone:
Offenes Meer:
Tiefsee:

In der Küstenzone schwankt der Meeresspiegel. Es gibt Flach- und Steilküsten. Flachküsten bestehen aus Sand oder Kies. Steilküsten bestehen aus Felsgestein.

Flachküsten haben einen sehr flachen Übergang vom Land ins Meer.
Steilküsten haben einen steilen Abbruch vom Land ins Meer.

Das offene Meer und die Tiefsee werden auch als Freiwasserzone bezeichnet. Ab etwa 800 m spricht man von Tiefsee.

Der Meeresboden ist der Grund von Meeren und Ozeanen. Er kann aus Sand, Schlamm und Felsen bestehen. Der Tiefseeboden ist oft von Gräben durchzogen bzw. gibt es unterirdische Berge. Der Meeresboden ist ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Teil der Nahrungskette im Meer.

Riffe sind feste Erhebungen im Meer, die von kleinen Lebewesen aufgebaut werden, meist von Korallen. Sie entstehen in klaren, warmen und lichtreichen Meeren. Korallen sind Tiere und keine Pflanzen. Sie bieten vielen Tieren Nahrung und Schutz. Sie reagieren sehr empfindlich auf die Wassererwärmung, die Verschmutzung der Meere und die Zerstörung durch den Menschen.

Riffe entstehen, weil kleine Meerestiere Kalkskelette bilden. Diese bleiben nach dem Tod erhalten. Es setzen sich neue Korallen darauf und bauen neue Kalkskelette darauf auf.
2. Lebensraum Wasser im Überblick
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